Sprachsensibler Fachunterricht

„Sprache im Unterricht ist wie ein Werkzeug, das man gebraucht, während man es noch schmiedet.“ Josef Leisen

Lerninhalte aller Fächer werden durch Sprache vermittelt: es wird gesprochen, gelesen, geschrieben und auch gezeichnet. Neben den klassischen, linearen Texten haben auch diskontinuierliche Texte – Schaubilder, Diagramme, Karikaturen – einen sprachlichen Hintergrund, der jedoch durch Symbolik codiert ist und somit nicht intuitiv erschlossen und versprachlicht werden kann.
Für erfolgreiches Lernen ist also ein schrittweises und analytisches Vorgehen beim Erschließen von Sprache nötig. Dazu dienen Lernstrategien, die frühzeitig einzuführen und im Laufe der Folgejahre ständig zu erweitern sind.

Das Projekt ist fächer- und jahrgangsstufenübergreifend angelegt und eignet sich für alle Gymnasien und besonders für solche mit hohem Migrantenanteil.

Ziele:

Für die Schule
  • Sprachsensibler Fachunterricht in allen Fächern
  • Entwicklung schulinterner Standards
  • Förderung nachhaltigen Lernens

 Für die Lehrkräfte
  • Lehren von standardisierten Methoden und Auswertungsstrategien
  • Sensibilität für sprachliche Hürden bei Schülern

 Für die Schülerinnen und Schüler
  • Anwendung standardisierter Methoden und Auswertungsstrategien in allen Fächern mit unterschiedlichen Inhalten
  • Fähigkeit, Fachtexte inhaltlich zu erschließen
  • Fähigkeit, flexibel und versiert mit diskontinuierlichen Texte umzugehen
  • Fähigkeit, lineare und diskontinuierliche Texte zu produzieren

Durchführung:

Ihr Ansprechpartner:

StRin Katja von Wyschetzki

Holbein-Gymnasium Augsburg